PC-Datensicherung automatisiert

Stand Aug. 2011 | Autor: Detlef Schmegel

Sinnvolle PC-Konfiguration

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Dennoch ist die Arbeit mit mehreren logischen Laufwerken auf derselben Festplatte ratsam. Bevor ich konkret auf die Datensicherung eingehe, gebe ich daher hier Hinweise für die PC-Konfiguration. Deren Befolgung ist nicht zwingend notwendig, doch bringt dies in der Praxis einige Vorteile.

  • Das Betriebssystem sollte auf einem ausreichend großen Laufwerk C: installiert werden, was bereits bei Auslieferung eines Computers meist der Fall ist.
    Anschließend installiert man sämtliche wichtige Standard- und Lieblingssoftware ebenfalls auf C: und führt anschließend sofort eine Komplettsicherung in Form eines Images (Spiegelung) durch.
    Nun kann man sein gesamtes Laufwerk bei Schädlingsbefall, System- oder Plattenschaden bequem in weniger als einer Stunde selbständig wiederherstellen, ohne alle Programme und Treiber mühsam neu installieren zu müssen.

  • Der komplette Datenbestand (Bilder, Videos, Texte, Contestdaten, Jahresabschlüsse, Kalkulationen) haben auf dem Laufwerk C: nichts zu suchen.
    Sie gehören auf ein beliebiges separates Laufwerk mit der Bezeichnung D:, E: oder F:. das bei der Systemeinrichtung angelegt wurde.
    Auch mit dem so beliebten Ordner „Eigene Dateien" auf C: sollte man möglichst umziehen auf eines der anderen Laufwerke.
    Für diese kategorische Trennung besteht ein guter Grund: Wer neben der Software auch alle Daten auf dem Laufwerk C: speichert, bekommt irgendwann Probleme, von seinem System ein handliches Sicherungsimage zu erstellen; denken wir nur an die Größe von Videodateien.
    Dies ist ein guter Anlass, die „Eigenen Dateien" in einem separaten Laufwerk zu speichern und so von Betriebssystem und Software zu trennen.
    Es erleichtert uns auch die Datensicherung erheblich.
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